Berliner Anwälte für Familienrecht und Erbrecht

Familienrecht

Familienrecht ist ein sehr umfangreiches Rechtsgebiet. Dazu gehören u.a. Fragen zur Scheidung, Unterhaltsstreitigkeiten, elterliche Sorge oder das Umgangsrecht mit dem eigenen Kind. Seit vielen Jahren helfen wir unseren Berliner Mandanten bei diesem Thema.

Bei einer Scheidung kommt es häufig nicht nur zu einer emotionalen, sondern auch zu einer finanziellen Ausnahmesituation.  Die Frage des Sorgerechts ist zusammen mit der Klärung des Umgangsrechts in den meisten Fällen die emotionalste und wichtigste Streitfrage während eines Scheidungsprozesses. Diese Herausforderungen können wir als Anwälte für Familienrecht erfolgreich für unsere Mandanten meistern, indem wir sie nicht nur fachlich kompetent betreuen, sondern auch mit viel Fingerspitzengefühl an die für unsere Mandanten meist schwierige Ausnahmesituation herangehen.

Schnelleinstieg ins Familienrecht:

Erbrecht

Das Erbrecht ist komplex. Es zeichnet sich durch viele Details aus und verlangt ein Größtmaß an fachlichem Wissen. Daher ist es sinnvoll, sich mit der Thematik frühzeitig zu befassen, um alle Einzelheiten einzubeziehen und die Familie bestens versorgt zu wissen.

Es beginnt bei der Frage, ob ein Testament, ein Erbvertrag oder ein Vermächtnis die geeignete Wahl ist. Und endet bei den zahlreichen Details, die den Nachlass betreffen.

Schnelleinstieg ins Erbrecht:

Ehescheidung

Wenn eine Beziehung nicht mehr zu retten ist, läuft es auf eine Scheidung hinaus. Ob eine solche Trennung unvermeidbar ist, müssen die Ehepartner letztlich selbst entscheiden, und wenn selbst eine Mediation nicht helfen konnte, ist die endgültige Trennung meist der bessere Weg.
Bei einer Scheidung gibt es zahlreiche Bereiche zu regeln. Neben der wohnlichen Situation und der Aufteilung gemeinschaftlich angeschaffter Güter kommt ein weiterer Aspekt hinzu, wenn Kinder aus der Ehe hervorgegangen sind. Hier geht es dann um das Unterhaltsrecht oder auch die Frage danach, bei wem das Kind/die Kinder bleiben.
Da die psychischen Belastungen für beide Partner in der Regel sehr hoch sind, ist es sinnvoll und notwendig, den formellen Ablauf unter Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts zu bestreiten. Er wird auch alles dafür tun, dass keine Fragen offenbleiben und beide Partner nachher ein neues Leben beginnen können.  Weiterlesen

Kindesunterhalt

So eindeutig festgelegt ist, dass Kindesunterhalt gezahlt werden muss, so komplex sind die unterschiedlichen Ausprägungen und Voraussetzungen hierfür. Alles beginnt bei der Frage, ob der Ex-Partner überhaupt unterhaltspflichtig ist.
Schon an diesem Punkt müssen zahlreiche finanzielle Faktoren einbezogen werden, um zu verlässlichen Ergebnissen zu kommen. Solange beide Elternteile in einem gemeinsamen Haushalt leben, sind sie beide unterhaltspflichtig gegenüber dem Kind. Ist ein Partner ausgezogen, bekommt derjenige, bei dem das Kind geblieben ist, Unterhalt.
Entscheidend ist zudem die Frage nach der Dauer des Kindesunterhaltes. Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass dem Kind Unterhalt zusteht, bis es auf eigenen Beinen steht, also im Sinne des Gesetzes als nicht mehr bedürftig anzusehen ist.  Weiterlesen

Scheidungskosten

Bei jeder Scheidung fallen Anwalts- und Gerichtskosten an. Wie hoch diese sind, richtete sich bis 2009 nach dem Streitwert, der später in den Verfahrenswert umbenannt wurde. Die Berechnung erfolgt aus dem Nettoverdienst beider Ehepartner und wird mal drei Monate multipliziert.
Allerdings erhalten weder Gericht noch Anwalt den vollen Verfahrenswert, sondern lediglich einen festgelegten Anteil daraus. Damit wird sichergestellt, dass die Kosten für eine Scheidung nicht willkürlich in die Höhe getrieben werden können.
Da die Höhe der Scheidungskosten von zahlreichen Faktoren abhängt, sind die Kosten für den Anwalt jedoch nicht allgemein geregelt. Je nach Fall und Komplexität können also unterschiedlich hohe Kosten entstehen. Was die Scheidung im Endeffekt kostet, muss im Einzelfall geprüft werden.  Weiterlesen

Testament, Erbvertrag und Vermächtnis

Die Unterschiede zwischen Testament, Erbvertrag und Vermächtnis sollten Sie kennen, wenn Sie sich mit dem umfangreichen Thema Ihres Nachlasses auseinandersetzen. Am bekanntesten in der allgemeinen Wahrnehmung ist sicher das Testament. Aber auch dort gilt es, sich mit den Details zu beschäftigen, damit das aufgesetzte Dokument auch wirklich verbindlich gültig ist.
Eine der Fragen, die sich immer wieder stellt, ist die nach der Notwendigkeit eines Notars. Dieser muss nicht zwingend in die Organisation des Nachlasses einbezogen werden, unter bestimmten Voraussetzungen kann auf ihn aber nicht verzichtet werden.
Ob für Sie das Testament, der Erbvertrag oder das Vermächtnis die richtige Wahl ist, lässt sich pauschal nicht sagen, es bedarf der Prüfung des Einzelfalls. Weiterlesen

Pflichtteilsansprüche

Es kommt häufiger vor, als man denkt: die Enterbung. Die Gründe sind vielfältig und führen in vielen Fällen auf lang schwelende Konflikte innerhalb der Familie zurück. Ob die Enterbung als bloße Drohung ausgesprochen oder konsequent in die Tat umgesetzt wird, ist oft nicht klar. Aber die Folgen für Angehörige sind massiv. Daher können die Pflichtteilsansprüche ein rettender Anker sein.
Nicht jeder mögliche Erbe hat einen Anspruch auf den Pflichtteil, nur enge Familienmitglieder können diesen geltend machen. Zwar besteht die theoretische Möglichkeit der vollständigen Enterbung, sodass Erben auch der Pflichtteil nicht mehr zusteht, diese Option stellt jedoch eine Situation dar, die in der Praxis nur äußerst selten zum Tragen kommt. Weiterlesen

Berliner Testament

Das Berliner Testament kann als die erweiterte Form des gemeinschaftlichen Testaments verstanden werden. Denn neben den beiden Partnern werden auch Kinder oder Dritte mit in die Testamentsgestaltung einbezogen.
Verstirbt einer der beiden Partner, fällt das Erbe zunächst dem verbleibenden Partner zu. Erst nach dessen Tod kommt der sogenannte Schlusserbe zu seinem Recht. Über dieses Verfahren soll sichergestellt werden, dass der länger lebende Partner sein Auskommen hat.
Das Berliner Testament birgt auch Konfliktpotenzial. In diesem Zusammenhang sei das Stichwort „wechselseitige Verfügung“ genannt. Damit sind Verfügungen gemeint, die nicht ohne weiteres widerrufen werden können. Für die Schlusserben kann sich dies nachteilig auswirken und ist meist nicht ohne professionelle Hilfe von außen lösbar. Weiterlesen