Kürzlich berichteten wir über die korrekte Platzierung der Parkscheibe. Die lässt Autofahrern mehr Spielraum als so mancher Ordnungshüter für möglich hält. Beim richtigen Einstellen der Parkscheibe ist allerdings der Autofahrer in der Pflicht. Es heißt also aufpassen beim Parken!

Richtig ist der 30-Minuten-Takt

Stellen Sie sich vor: Sie stellen Ihren Wagen auf einem Parkplatz mit Parkscheibe ab. Ein Blick auf die Uhr verrät Ihnen, dass es 12.20 Uhr ist. Wunderbar, denken Sie sich, dann stelle ich die Parkscheibe auf 12.15 Uhr.
An sich eine feine Idee, doch Sie kann zu einem Strafzettel führen.
Denn Sie müssen sich an volle oder halbe Stunden halten. Parken Sie also um 12.20 Uhr ein, stellen Sie die Scheibe auf 12.30 Uhr. Sind sie früher dran, sagen wir gegen 11.55 Uhr, wird die Parkscheibe auf 12.00 Uhr gestellt. Das ist durchaus in Ihrem Sinne, denn faktisch verlängert sich dadurch die erlaubte Dauer des Parkens.

Aufgepasst beim Nachjustieren

„Parken nur mit Parkscheibe. Höchstparkdauer …“ Sie kennen das. Und viel zu oft dauert es dort, wo man sich gerade befindet, länger als gedacht. Also zwischendurch kurz raus und die Parkscheibe neu einstellen. Genau genommen dürfen Sie das aber nicht. Sie müssen die Lücke verlassen und den Einparkprozess wiederholen.
Klingt komisch, ist aber so.