Mobbings ist längst nicht mehr nur ein Modewort. Und es findet nicht nur auf Schulhöfen oder in Klassenzimmern statt. Sondern vermehrt auch in vielen Unternehmen. Der Chef einer Firma steht hier durchaus in der Pflicht, sich um seine Mitarbeiter zu kümmern. Aber grau ist alle Theorie …

Was der Chef tun muss

Das Gesetz regelt ganz klar, was für Aufgaben der Chef hat. Es muss bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes dafür sorgen, dass dieser nicht zu Erkrankungen seitens des Arbeitnehmers führt. Es muss zudem Rücksicht auf die berechtigten Interessen seiner Angestellten nehmen. Er hat darüber hinaus dafür Sorge zu tragen, dass Arbeit nicht in missbräuchlicher Weise zugeteilt wird.

Was der Chef nicht tun kann

Wir könnten jetzt für jede der eben genannten Auflagen den passenden Paragraphen nennen. Aber was würde es nützen? Um Mobbing zu bekämpfen oder – was natürlich noch zielführender ist – gar nicht erst aufkommen zu lassen, braucht es Empathie, aber auch eine gewisse Autorität (im Sinne von Charisma) seitens des Vorgesetzten. Faktisch ist die oft aber Mangelware, schlimmer noch, nicht selten beteiligen sich Vorgesetzte am Mobbing.
Es ist gut und richtig, wenn sich auch der Gesetzgeber dem Thema Mobbing widmet. Um der Problematik beizukommen, bedarf es aber Menschen, die mutig sind und Rückgrat haben.